Translated for the “Master” by Karin and Wolfgang Schiketanz
30 Oktober 06
Meine Grüße an dich!
Mein Thema heute ist eines, welches ihr alle irgendwann auf eurem Weg erlebt habt. In eurer Erfahrung wart ihr alle Empfänger und Geber. Ja, wirklich, wart ihr! Es gibt viele Blickpunkte zum Urteilen. Du kannst die Sprache einer Person beurteilen, die Art in welcher die anderen eine Aufgabe erfüllen – die am meisten übliche Form der Beurteilung ist das zu beurteilen, was man mit den physischen Augen sieht. Oftmals ist das eine urteilende Bemerkung, die gedankenlos gemacht wird.
Wenn du dein Bewusstsein anhebst, dann ist es empfehlenswert nachzudenken, was du aussprichst. Wenn du denkst, bevor du sprichst, dann ergibt das ein großartiges Gleichgewicht. Für viele ist das noch zu lernen. Und es ist nicht schwierig zu erlernen. Es bedeutet bloß, eine Form des Verhaltens zu korrigieren. Es ist nicht schwierig zu erreichen.
Du musst auch die Kraft in deiner Gedanken realisieren. Du weisst, sie enthalten Energie. Deshalb ist nicht eine urteilende Bemerkung auch eine negative Bemerkung. Bedeutet das nicht, dass du zu der Negativität in der Atmosphäre beitragst? Jener besagten Energie, die du versuchst zu brechen und mit Licht umzuwandeln? du siehst, warum es notwendig ist zu denken – um im Gleichgewicht zwischen deinen Gedanken und deiner Sprache zu sein! – Und wenn du eine urteilende Aussage machst – wen beurteilst du? Die andere Person oder dich selbst? Und des weiteren: kommt das Urteil aus einem anderen Gefühl wie Eifersucht oder Neid? Könnte es sein, dass du in Wirklichkeit wünscht das zu haben oder zu tun, was die Person, die du verurteilst, tut?
Du siehst, ihr seid alle Eins im Licht, nicht wahr? Ihr seid alle Teil des Gesamtbewusstseins, oder nicht? Deshalb folgt daraus, dass, wenn du jemand anderen kritisierst, du dich selbst kritisierst. Und so ermahne ich euch alle bewusst zu sein, an diesen Punkt zu denken! Sogar diejenigen, die sich selbst für aufgestiegene Seelen halten, urteilen zeitweise – oftmals andere Lichtarbeiter! Überrascht dich das? Das braucht es nicht. Denn die Grundlage ist oftmals Neid oder Furcht. Ja, sogar Furcht. Denn sie denken oft, andere seien besser als sie selbst sind – andere kämen weiter voran. Alles Urteil und Angst.
Lasst uns das Gegenteil davon betrachten: die Gefühle von Freude und Fröhlichkeit. Warum sollte man sich nicht freuen über einen anderen, der fähig ist vielen anderen zu helfen? Sei freudig, dass ein anderer auch das Licht teilt! Die Gefühle von Urteil und Angst sind beide nieder schwingende Gefühle. Wie kannst du glauben, du wärst eine aufgestiegene Seele, wenn du diese Gefühle anderen gegenüber erlebst? Spiritualität – der Kern – liegt in bedingungsloser Liebe. Das ist das Gefühl, dessen du dir bewusster sein musst. Das Herz, der Weg zur Seele – der Weg zu Gott!
Das erinnert mich an einen Spruch, den ich meinem Channel kürzlich gab, und zwar:
„Falls du dich von Gott getrennt fühlst – wer hat sich bewegt ?“
Die ganze Menschheit macht ihren Weg zurück zu Gott, zu bedingungsloser Liebe, zu Frieden und Freude. Meine Freunde, jede Form des Urteils kann nicht Teil davon sein. Betrachte deine Gedanken und gesprochenen Worte – Liebe ist der Weg! Ihr alle wisst das – dein höheres Selbst weiß es!
Vielleicht ist es Zeit, mehr von deinem „Gold“ zu polieren, zu klären und bewusst zu werden, durch das was und wie deine Gedanken ausdrückt.