Wir wollen heute ueber "materielle Notwendigkeiten" und "materielle Wuensche" sprechen.
Wir bemerken, dass sehr viele Menschen sich heutzutage im "materiellen Wollen" verheddern. "Ich will dieses, ich will jenes". Jemand hat das, dann will der andere es auch.
Es ist traurig zu beobachten, wie viele Seelen im "immer mehr Wollen" agieren und es ist traurig mitanzusehen, wie viele Menschen Erfolg und Glueck anderen neiden. Anstatt andere zu beglueckwuenschen und sich mit ihnen zu freuen ueber deren Erfolge, fuehlen sich viele Menschen zurueckgesetzt und sind eifersuechtig.
Ich hoere die Worte "warum nicht ich?" so oft auf der Erde.
Es gehoert mit zum Prozess des Erwachens, in solchen Momenten auf seine Gefuehle, auf seine Gedanken und auf sein Verhalten zu achten. Nur so waechst der Mensch in die lichteren Sphaeren hinein. Ja ich moechte sogar sagen, es ist der Wendepunkt in der "Entwicklung des Selbstes", seine eigenen Reaktionen zu be-leuchten und damit das Selbst zu er-leuchten.
Einfache Freuden im Leben weichen dem Streben nach mehr Besitz, nach mehr Elektrogeraeten fuer die Kuechenregale, nach mehr Zeug, das sich dann im Keller, auf dem Boden oder in der Garage ansammelt.
Wenn wir uns diese Besitztuemer genauer betrachten, muessen wir feststellen, dass viel Energie von einer Seele eingesetzt werden muss, um finanziell dafuer aufzukommen.
Da frage ich mich, ob - wenn man das ganze so durchdenkt - sich der Aufwand wirklich lohnt?
Ja und zudem ist es auch fraglich, ob der Mensch sich ueberhaupt die Zeit nehmen wuerde, darueber nachzudenken?